angssprechstunde motivtable50Ihre individuellen Sorgen, Ängste und Wünsche sind ebenso Gegenstand der sogenannten "Angstsprechstunde" wie Informationen über eine zukünftige Therapie.

Ob in der Gruppe oder im Einzelgespräch - das entscheiden Sie. Dieser erste Kontakt jedenfalls ist ein ganz entscheidender Moment, er soll Ihnen Türen öffnen für zukünftige Behandlungsschritte. Dafür nehmen wir uns Zeit, denn ein "Rückfall" könnte folgenreich sein. Zu gravierend sind meist die medizinischen und psychosozialen Auswirkungen verzögerter oder über Jahre gänzlich ausbleibender zahnärztlicher Kontrolle und Behandlung. Dank langjähriger Erfahrung mit Angstpatienten wissen wir, dass Sie mit Schuld-und Schamgefühlen kämpfen, dass Farben, Gerüche und Geräusche massiv angstauslösend wirken können und dass es für Sie mitunter eines extremen Leidensdruckes bedarf, um trotz allem den Zahnarzt aufzusuchen. Darauf haben wir uns eingestellt.

Ob traumatische Kindheitserlebnisse, Angst vor spitzen Instrumenten, Erfahrungen mit unwirksamen Betäubungsspritzen oder Schamgefühl bei Zurechtweisungen und Vorwürfen, wir reden mit Ihnen über Ihr ganz persönliches Problem, wenn Sie es wollen.

Denn gemeinsam mit Ihnen soll der Teufelskreis durchbrochen werden. In diesem Zusammenhang kann die Vollnarkose nach Abwägung aller Risiken im Sinne des "Rettungsringes" außerordentlich hilfreich sein, wenn sie eine dringend notwendige Sanierung ermöglicht, zu der es ohne sie nicht gekommen wäre. Gegenüber Behandlungsabbruch oder Behandlungsverzögerung stellt sie dann das entschieden geringere Risiko dar.

Im Rahmen dieses Erstkontaktes bieten wir Ihnen entsprechend Ihrer psychischen Belastbarkeit weiterführende Maßnahmen, wie Röntgen und Munduntersuchung (nur mit Mundspiegel!) an und vereinbaren auf Wunsch gern einen zweiten Beratungstermin, der dann die Festlegung des weiteren "Behandlungsfahrplanes" beinhaltet. Um Tuchfühlung aufzunehmen, führt Sie meine Mitarbeiterin auch gern durch unsere Praxis.